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der zu Ihnen passt?

Adoptionsablauf

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INFORMIEREN

Bitte lesen Sie sich gründlich den Vermittlungstext des Hundes durch, für den Sie sich interessieren. Wir geben uns große Mühe bereits in der Beschreibung darauf hinzuweisen, welche Voraussetzungen Adoptant:innen erfüllen sollten, damit es nach einer eingereichten Bewerbung nicht zu Enttäuschungen auf beiden Seiten kommt.
Meist finden Sie im letzten Absatz Hinweise darauf, welches Erfahrungslevel oder welche Wohnlage beispielsweise erforderlich sind.

Wir bitten außerdem, sich selbstständig zu den Wesensmerkmalen bestimmter Rassen oder Einschränkungen durch Qualzuchtmerkmale zu informieren.

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KONTAKTAUFNAHME

Wenn Sie sich für einen Hund entschieden haben und die Vermittlungskriterien erfüllen, füllen Sie bitte unsere Selbstauskunft aus: Zum Formular
Sie erhalten von uns in der Regel innerhalb von fünf Tagen eine Rückmeldung. Bei Hunden mit vielen Anfragen kann sich die Wartezeit auf bis zu zehn Tage verlängern.
Erstkontakt nehmen wir meist per E-Mail und vereinbaren dann einen Telefontermin mit Ihnen. Das erste Telefonat erfolgt mit einer Vertreterin unseres Vereins. Verläuft dieses für beide Seiten positiv, können Sie in Kontakt mit den Pflegestellen oder Halter:innen treten.

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BESUCH

Nach den Telefonaten wird ein Besuchstermin vereinbart, bei dem Sie den Hund persönlich kennenlernen können.
Für den Fall einer langen Anreise kann der Besuchstermin mit der Mitnahme des Hundes verbunden werden. Hierbei muss vorab die Vorkontrolle (siehe nächster Punkt) durchgeführt werden.

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VORKONTROLLE

Vor der Adoption wird bei Ihnen zuhause eine Vorkontrolle durch eine Vetreterin unseres Vereins durchgeführt. Der Besuch wird selbstverständlich nicht unangekündigt erfolgen, sondern vorab mit Ihnen abgestimmt.
Bei einer Vorkontrolle prüfen wir, ob die Angaben aus der Selbstauskunft der Wahrheit entsprechen – dies dient dem Schutz unserer Hunde.

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SCHUTZVERTRAG

Nach einer positiven Vorkontrolle fehlt als letzter Schritt vor der Adoption noch das Unterzeichnen des Schutzvertrages und die Zahlung der Schutzgebühr. Zudem sollten Sie vor Einzug des Hundes noch ein Sicherheitsgeschirr besorgen, da die doppelte Sicherung in den ersten Wochen Voraussetzung für die Adoption ist.

FAQs

Bei Interesse an einem unserer Hunde bitten wir Sie, zunächst das Adoptionsformular auszufüllen. Anhand der dort erhobenen Informationen können wir am besten abschätzen, ob der jeweilige Hund zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passt.

Wenn dem so ist, kontaktieren wir Sie per Mail oder Telefon. In einem Telefonat haben sowohl Sie als auch wir die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Besteht weiterhin Interesse, wird ein Besuchstermin vereinbart, bei dem Sie den Hund kennenlernen können. Nach diesem erfolgt eine Vorkontrolle bei Ihnen Zuhause, damit wir vor Ort noch eventuelle Gefahrenquellen besprechen und Tipps geben können. Fällt auch hier das Ergebnis positiv aus, setzen wir einen Schutzvertrag auf. Sobald Sie diesen unterschrieben haben und die Schutzgebühr einging, können Sie Ihren Hund abholen und in sein neues Für-Immer-Zuhause bringen!

Bei langer Anfahrt zum Standort des Hundes besteht die Möglichkeit, dass die Vorkontrolle vorab stattfindet und der Besuch des Hundes mit einer direkten Mitnahme verbunden werden kann.

Die Voraussetzungen richten sich nach den Bedürfnissen des jeweiligen Hundes. In den Beschreibungen der Hunde finden Sie bereits Hinweise darauf, ob ein Hund bspw. Erfahrung voraussetzt oder nicht alleine bleiben kann. Ein grundsätzliches Ausschlusskriterium stellt leider eine tägliche Abwesenheit von über sechs Stunden dar. Welpen sollten die ersten Wochen bis Monate gar nicht alleine bleiben müssen. Auch unsere erwachsenen Hunde sollten anfangs behutsam und schrittweise an längere Abwesenheiten herangeführt werden.

Bei der Adoption eines Hundes wird eine „Schutzgebühr“ erhoben. Diese variiert zwischen 180 bis 650 Euro, je nach Alter, Rasse oder gesundheitlichen Themen des Hundes.

Bei Hunden aus dem Auslandstierschutz deckt die Schutzgebühr oftmals nur die Transport- und Tierarztkosten für Impfungen, Chip etc. Im Inlandstierschutz dient die Erhebung einer Schutzgebühr dem „Solidaritätsprinzip“. Das bedeutet, die Schutzgebühren von Hunden, die wenig Kosten für den Verein verursachen, finanzieren die alten und kranken Hunde mit. Zwar werden auch für diese Hunde geringe Schutzgebühren erhoben, sie rechnen sich aber meistens nicht mit den hohen Tierarztkosten.

Schutzgebühren haben hierbei auch symbolischen Charakter. Sie zeigen uns als Verein, wie ernsthaft die Anschaffung des Hundes überlegt wurde und ob auch die finanziellen Mittel für fortlaufende Haltungskosten gegeben sind. 

All unsere Hunde werden mit aktuellem Impfstatus vermittelt. Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten werden die Hunde selbstverständlich tierärztlich untersucht und behandelt. Als Tierschutzverein ist es uns leider nicht möglich, routinemäßig mit jedem Hund umfangreiche Voruntersuchungen, wie Blutbilder oder Röntgenaufnahmen, durchzuführen. Diese Behandlungen erfolgen nur bei entsprechender Symptomatik.

Grundsätzlich sollte Interessent*innen von Hunden aus dem Tierschutz bewusst sein, dass auch die meisten Rassehunde nicht aus seriösen Zuchtstätten stammen. Die Elterntiere wurden meist nicht auf Erb- bzw. rassetypische Krankheiten untersucht, was das Risiko hierfür erhöht. 

Wir, also Heimat für Pfoten, gehören zum Tierschutzverein Lichtblick für Pfoten in Not e. V.
Hierbei handelt es sich um einen im deutschen Vereinsregister eingetragenen Verein, der vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt ist. Jegliche Einnahmen und Spenden dürfen nur zum Zwecke des Tierschutzes verwendet werden.
Die Register- und Steuernummern finden Sie in unserem Impressum. Außerdem verfügt Lichtblick in Not e.V. über die Genehmigung nach § 11 Tierschutzgesetz, ausgestellt durch das Veterinäramt.

Die betreffenden Informationen können öffentlich bei den jeweiligen Stellen eingesehen werden.

Hunde der Kategorie Sorgenpfoten können auch in die Schweiz, Niederlande, Belgien und Luxemburg vermitteln.

Voraussetzungen:

✅ Die Vermittlung erfolgt ausschließlich von Deutschland aus.
Interessenten lernen den Hund auf seiner Pflegestelle in Deutschland kennen und holen ihn selbst ab. Eine direkte Einfuhr ist nicht möglich.

✅ Eine Vermittlung ist nur möglich, wenn im jeweiligen Land eine Vorkontrolle vor Ort organisiert werden kann (vor allem in Grenzregionen und Großstädten realistisch).

✅ Im Falle einer Rückgabe muss der Hund eigenständig und auf eigene Kosten auf eine verfügbare Pflegestelle in Deutschland zurückgebracht werden (Vertragsbestandteil).

🇨🇭 Besonderheit Schweiz:

  • Zollanmeldung bei der Wiedereinreise (ca. 25 €)
  • Vorab-Termin bei einem lokalen Tierarzt erforderlich

❌ Leider ist eine Vermittlung nach Österreich auf Grundlage des österreichischen Tierschutzgesetzes ausgeschlossen. Auch andere Länder wie Frankreich sind aktuell keine Option, da uns dort Vorkontroll-Kontakte fehlen.

Wichtiger Hinweis

Gefragte Hunde (z. B. junge, unkomplizierte Rassehunde) vermitteln wir weiterhin bevorzugt innerhalb Deutschlands. Die Auslandsvemittlung soll vor allem Hunden mit geringeren Vermittlungschancen helfen. 

Bei Unsicherheiten, ob der jeweilige Hund für eine Vermittlung außerhalb von Deutschland infrage kommt, schreibt uns gerne vorab eine E-Mail.

Leider ist das nicht möglich. Wir bekommen täglich dutzende Adoptions- sowie Abgabeanfragen und arbeiten alle ehrenamtlich neben unseren Hauptjobs.

Gewöhnlich erfolgt spätestens fünf Tage nach Eingang des Adoptionsformulars eine Rückmeldung durch uns. Bitte prüfen Sie hierfür auch regelmäßig den Spam-Ordner Ihres E-Mail-Postfaches.

Bei Hunden, die sehr viele Anfragen erhalten (insbesondere junge Rassehunde), benötigen unsere Ehrenamtlichen bis zu 10 Tage für eine Antwort. Bitte sehen Sie vorher von Nachfragen zum Bearbeitungsstand Ihrer Anfrage ab, da diese für weiteren Mehraufwand sorgen. 

Sollten Sie auch nach 10 Tagen noch nichts von uns gehört haben, melden Sie sich gerne per E-Mail: hallo@heimat-fuer-pfoten.de

Adoptionsformular

Bei Interesse an der Adoption eines Hundes füllen Sie bitte zunächst unsere Selbstauskunft aus:

Was uns wichtig ist

Niemand wird ausgeschlossen.

Mann mit Hund auf Parkbank in urbaner Umgebung bei Sonnenschein.

Hund im Alter

Viele ältere Menschen berichten, dass sie in Tierheimen keinen Hund bekommen. Dabei sind es gerade die Seniorenhunde, die hier das perfekte Match wären und sich bei jüngeren Familien nicht unbedingt höchster Beliebtheit erfreuen. Ganz klar ist jedoch immer – der Hund muss vom Energielevel zum Menschen passen.

Kind mit Hund blickt auf den See vom Steg aus, Natur und Freundschaft.

Hund mit (Klein-)Kindern

Einige Tierschutzvereine schließen leider prinzipiell die Vermittlung an Familien mit kleineren Kindern aus. Dabei sind gerade Kinder oft die besten Freunde von Familienhunden und bereichern sich gegenseitig. Unsere Abgabehunde kennen oft bereits das Leben mit Kindern und wollen es nicht mehr missen. 

Hündin schaut durch eine Glasscheibe in einem Tierheim, Heimat für Pfoten.

Hund in der Stadt

Für einige Hunde ist die reizstarke Umgebung einer Stadt nichts, doch als allgemeines Ausschlusskriterium sollte eine (innen-) städtische Lage nicht gesehen werden. Gerade Stadtmenschen kommen nicht drumherum, besonders viel Erziehungsarbeit in ihren Hund zu investieren.

Helfen

Notfellchen als
Pflegestelle unterstützen?

Pflegestellen sind für unsere Arbeit unverzichtbar. Sie nehmen Hunde in akuten Notsituationen auf und betreuen diese bis zur Vermittlung. Dabei übernehmen wir als Verein die Kosten für Tierarztbesuche und Co.

Sie wollen unsere Arbeit unterstützen?

Wir und vor allem unsere Hunde freuen uns über Ihre Spende für Tierarzt- oder Transportkosten.