Trixi muss leider abgegeben werden, da ihr Halter verstorben ist. Derzeit lebt sie bei dessen Kindern, kann dort jedoch nicht dauerhaft bleiben.
Die 60 cm große und 32 kg schwere Labradorhündin ist freundlich, verschmust und verspielt. Bei unserer Einschätzung zeigte sie sich aufgeschlossen, aber auch stürmisch und distanzlos, u.a. durch mehrmaliges Anspringen. Aktuell lebt sie mit einem achtjährigen Kind zusammen und verhält sich Kindern gegenüber vorsichtiger, sodass ein Zuhause mit Kindern grundsätzlich möglich ist.
Mit anderen Hunden ist die intakte Hündin verträglich. An der Leine zieht sie stark zu Artgenossen. Sie ist auf Spaziergängen schnell überfordert mit Bewegungsreizen oder lauten Geräuschen, in diesen Situationen zieht sie ebenfalls stark an der Leine. Generell besteht bei Trixi noch Trainingsbedarf: Leinenführigkeit und Orientierung müssen aufgebaut werden, Grundkommandos werden nicht zuverlässig ausgeführt. Sie ist jedoch sehr futtermotiviert, lernwillig und möchte gefallen.
Auch an ihrem Ruheverhalten im Haus sollte noch gearbeitet werden. Alleinbleiben soll laut Familie kein Problem sein, bellfreudig ist sie nicht.
Nach Angaben der Halter zeigt Trixi Jagdverhalten. Wie stark dieses tatsächlich ausgeprägt ist, lässt sich schwer beurteilen, da bislang wenig an grundlegenden Themen wie Orientierung und Rückruf gearbeitet wurde. Vorsichtshalber sollte sie nicht zu Katzen vermittelt werden.
Für Trixi suchen wir eine ein Zuhause in ruhiger, eher ländlicher Wohnlage, bei erfahrenen Menschen. Ihre neue Familie sollte sich bewusst sein, dass bei der jungen Hündin noch einiges an Erziehungs- und Trainingsarbeit ansteht.
Trixi kann in 01983 Großräschen besucht werden.
Wenn ihr sie kennenlernen möchtet, füllt bitte vorab die Selbstauskunft aus.
Hinweis:
Als champagner-farbener Labrador ist Trixi Träger des Dilute Gens, welches auch gesundheitliche Risiken darstellt. Aktuell zeigt sie keine Auffälligkeiten, allerdings steht die Genmutation in Zusammenhang mit der Krankheit CDA, welche u.a. zu Fellverlust, Hautproblemen sowie Leber- und Nierenproblemen führen kann.
Umstritten ist zudem, ob das Dilute Gen natürlich im Labrador vorkommen kann oder durch Einpaarung anderer Rassen, insbesondere des Weimaraners, entsteht.
Dann füll bitte zunächst unsere Selbstauskunft aus. Weitere Informationen zum Thema Adoption und dem Vermittlungsablauf findest du hier:
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