Sparen auf Kosten des Hundes? Verantwortung beginnt beim Anschaffungspreis!

Schoko

Schoko ist ein Paradebeispiel dafür, warum Sparen beim Anschaffungspreis eines Hundes eine denkbar schlechte Idee ist. Der 10 Monate junge Jack-Russell-Pinscher-Mix wurde von seinen Haltern über das Internet gekauft. Bei den Verkäufern vor Ort wurden zahlreiche Hunde in Zwingern gehalten. Doch der günstige Preis war wohl zu verlockend und so entschieden sie sich trotz der zwielichtigen Umstände für den Kauf.
Kurz darauf merkten sie, dass Schokos Bein gebrochen war. Der Tierarzt riet dringend zu einer Operation, die sie jedoch nicht bezahlen konnten (oder wollten). Stattdessen banden sie Schoko dauerhaft an der Heizung an, damit er sich nicht bewegte. Seine Geschäfte durfte er nur in der Wohnung verrichten.
Da der arme Kerl aufgrund der starken Schmerzen dauerhaft jaulte und bellte, beschwerten sich die Nachbarn. Also setzten die Halter ihn erneut im Internet zum Verkauf. Glücklicherweise wurden wir auf die Anzeige aufmerksam und konnten sie überzeugen, Schoko an uns abzugeben – allerdings erst nach einer langen Diskussion über eine zumindest minimale Abgabegebühr von 150 Euro. Auch wenn diese nicht mal ein Zehntel der OP-Kosten darstellt, wollen wir Menschen nicht so einfach ohne Verantwortung davonkommen lassen. Es macht uns wütend, wenn für die Verantwortungslosigkeit der einen, andere in Form von Spenden bezahlen müssen – doch die Alternative wäre gewesen, Schoko weiter leiden zu lassen. Bei der Abholung zeigte sich, dass unsere Entscheidung richtig war: Schoko war völlig verstört und verängstigt, stank nach Urin und war viel zu dünn.
Inzwischen hat er sich auf seiner Pflegestelle gut erholt. Sein Bein wurde operiert und ist in etwa zwei Wochen vollständig verheilt. Der 33 cm kleine und 7 kg leichte Rüde ist ein absolut liebenswertes und unkompliziertes Kerlchen. Er ist verträglich mit Artgenossen, Katzen und Kindern. Allein bleiben klappt in Gesellschaft anderer Tiere gut. Schoko hat erste Grundkommandos und das Gehen an der Leine gelernt. Trotz seiner schlechten Sozialisierung ist er relativ umweltfest und eignet sich daher auch für eine Vermittlung in die Stadt oder zu Anfängern.
Schoko kann auf seiner Pflegestelle in 37287 Wehretal besucht werden.
Wenn ihr ihn kennenlernen möchtet, füllt bitte vorab die Selbstauskunft aus.

Interesse an Schoko?

Dann füll bitte zunächst unsere Selbstauskunft aus. Weitere Informationen zum Thema Adoption und dem Vermittlungsablauf findest du hier.